Über mich
Hallo, ich bin [Name] – und ich verbringe meine Tage damit, Obstbäume vor ihren Feinden zu schützen. Und meine Freizeit damit, genau diese Feinde zu fotografieren.Was sich nach einem Widerspruch anhört, ist für mich das Natürlichste der Welt: Wer Pflanzenschutz betreibt, muss verstehen, was lebt. Nicht nur die Schädlinge und Nützlinge, die in jedem Lehrbuch stehen – sondern das ganze Gewimmel dazwischen. Die Tausenden von Arten, die einfach da sind. Zwischen Blatt und Borke, im Bodenmoos, auf der Blüte.
Was ich beruflich mache
Ich arbeite als Pflanzenschutzberater im Obstbau, mit Schwerpunkt Kernobst. Das bedeutet: Ich bin regelmäßig in den Anlagen unterwegs, beobachte, bewerte und empfehle. Zwischen Schorf und Feuerbrand, Blutlaus und Apfelwickler vergeht kein Arbeitstag ohne eine Begegnung, die mich innehalten lässt.Mein Fachwissen habe ich auch in Texten geteilt – mit Beiträgen in landwirtschaftlichen Fachzeitschriften.
Was mich antreibt
phyto-pixel ist kein Fachlexikon und kein Bestimmungsführer. Es ist mein persönliches Archiv dessen, was mir begegnet – mit der Kamera in der Hand und dem Blick eines Menschen, der gelernt hat, genau hinzuschauen.
Mich fasziniert das Gewöhnliche, das bei näherer Betrachtung außergewöhnlich ist: ein Insekt, das ich hundertmal gesehen habe, aber dessen Name ich erst nachschlagen musste. Eine Pilzart am Fuß eines alten Apfelbaums. Ein Kraut am Wegrand, das keiner beachtet.Diese Begegnungen möchte ich festhalten – mit eigenen Fotos, kurzen Artporträts und gelegentlichen Texten, die mehr erzählen als eine Artbeschreibung.
Die Kamera
Fotografie ist für mich kein Hobby neben der Natur – sie ist der Grund, warum ich langsamer werde. Wer fotografiert, schaut anders. Länger. Näher. Neben den Naturaufnahmen, die den Kern dieser Seite bilden, fließen hier auch Landschaftsfotos ein – Bilder, die nichts mit Obstbau oder Entomologie zu tun haben, aber mit dem gleichen Blick entstanden sind.